Google Glass Magic

 

Noch bevor Google Glass auf dem Markt erschienen ist, zaubert der Media-Magier Andreas Axmann bereits mit ihr. Er stellt einen original Google Glass Prototypen aus den USA während seiner Show vor und liest damit scheinbar die Gedanken der Zuschauer. Die Datenbrille von Google war bisher nie für die Allgemeinheit käuflich, aber Andreas Axmann stellt sie gern zum Probieren zur Verfügung. Jeder Zuschauer der möchte, kann im Anschluss an die Show Google Glass aufsetzen und ein Foto damit machen.

 

In folgendem Interview erfahren Sie mehr über die geheimnisvolle Datenbrillen-Zauberei

 

Sie sind weltweit der erste Google Glass Magician, der die Brille in seine Show mit einbindet. Wie kamen Sie auf diese Idee?

Mich interessieren auch privat solche technischen Geräte. Ich hatte z.B. schon ein iPhone, bevor es das in Deutschland zu kaufen gab. Als „Media Magier“ habe ich auch sofort mit einem iPad gezaubert, als der Begriff „Tablet-Computer“ noch gar nicht geläufig war (kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, aber das ist erst sechs Jahre her!). Und deshalb fasziniert mich im Moment die Google Glass und es gibt auch bereits eine Gedankenlese-Nummer damit in meiner Show!

 

Was fasziniert Sie am meisten an Technik und speziell an Google Glass?

Es macht mir Spaß, Zukunftsvisionen wahr werden zu lassen. Und gerade Google Glass sorgt bei vielen Menschen für Verblüffung und manchmal auch für ein bisschen Skepsis. Aber genau das ist das Spannende daran. Ich setze die Glass während meiner Show plötzlich auf und mein Publikum ist ganz fasziniert, obwohl ich noch gar nichts damit gemacht habe. Solche neuartigen technischen Geräte haben automatisch etwas Magisches und passen deshalb hervorragend zu einer Zaubershow.

 

Wofür benutzen Sie Google Glass in Ihrer Show?

Natürlich nutze ich die Google Glass anders als sie der Endverbraucher nutzen kann, schließlich bin ich ja Zauberer. Ich lese mit der Datenbrille scheinbar Gedanken! Verschiedene Zuschauer denken an frei gewählte Wörter und konzentrieren sich darauf. Über meine Glass kann ich dann die Gedanken lesen und die Wörter richtig erraten. Sogar ein Zuschauer selbst bekommt dann mit Hilfe der Brille ein Wort eingeblendet, an das ein anderer Zuschauer nur denkt.

 

Sie sind weltweit auf Tour, reagieren alle Menschen gleich auf den modernen Harry Potter?

Tatsächlich funktioniert diese Art von Zauberei überall gleich. Menschen haben einfach Spaß daran, etwas Neuartiges zu sehen. Da bei mir Technik und Zauberei miteinander verschmelzen und man als Zuschauer manchmal gar nicht genau unterscheiden kann, was gerade was war, habe ich sogar vor Publikum Erfolg, das eigentlich skeptisch gegenüber herkömmlichen Zauberern ist.

 

Denken Sie, dass Technik die Zukunft ausschließlich positiv verändern wird?

Es wird immer wieder die große Herausforderung geben, damit vernünftig umzugehen. Man darf nur keine Angst davor haben. Als „Digital Native“ macht mir Technik Spaß, es erleichtert mir den Alltag. Aber es gibt Situationen, in denen ich meine Tablets und Glasses lieber zu Hause lasse und einfach mal ganz altmodisch „analog“ bin.

 

Wo kann man Sie in Zukunft sehen?

Ich werde ausschließlich für interne Firmenevents wie Tagungen, Kongresse und Galas gebucht. In Zukunft möchte ich noch häufiger als „Show-Speaker“ auftreten, also als scheinbarer Redner, der Teilnehmer einer Tagung inspiriert und durch originelle Ideen Impulse für eigenes kreatives Denken setzt.

 

Abschließend eine Ja/Nein-Frage : Wird jeder Magier in Zukunft mit der Hilfe von Technik zaubern?

Nein. Und wenn ja, zaubere ich wieder Kaninchen aus dem Zylinder.

 

Das Interview führte „MyGoogleGlass.de“